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Anwendung ist langsam

YouniqMail ist auf große Postfächer ausgelegt. Wird es dennoch zäh, lohnt der Blick darauf, was genau langsam ist: Das grenzt die Ursache besser ein als jede pauschale Maßnahme.

Der erste Abgleich eines großen Kontos und das Nachladen vieler Inhalte beschäftigen Prozessor und Festplatte spürbar. Das ist vorübergehend: Sobald der Bestand steht, kehrt die Ruhe ein. Wie weit das Nachladen ist, zeigen das Dashboard und Einstellungen → Erweitert, siehe Synchronisierung.

Debug-Protokollierung eingeschaltet. Sie schreibt sehr viel mit und bremst dabei. Hast du sie für den Support eingeschaltet, schalte sie unter Einstellungen → Erweitert wieder aus.

Wenig freier Plattenplatz. Die Datenbank braucht Luft zum Arbeiten. Läuft das Laufwerk voll, leidet alles, auch YouniqMail, und das Aufräumen beim Start (siehe unten) fällt aus. Platz schaffen wirkt hier Wunder.

Sicherheitsprogramme, die jede Dateiänderung prüfen. Die Mail-Datenbank wird ständig beschrieben; ein Virenscanner, der jeden Zugriff einzeln inspiziert, bremst sie massiv. Eine Ausnahme für das Datenverzeichnis der Anwendung beschleunigt spürbar. Die Pfade stehen unter Wo die Daten liegen.

Einiges an Pflege erledigt YouniqMail ohne dein Zutun. Beim Start prüft es die Datenbank im Hintergrund auf Konsistenz und schreibt das Ergebnis ins Protokoll. Ist viel Platz ungenutzt oder der Suchindex aufgebläht, räumt es vor dem Öffnen des Fensters auf, höchstens einmal pro Woche und nur bei genug freiem Plattenplatz; ein kleines Fenster Datenbankwartung zeigt das an. Zwischenspeicher wie der für Anhänge werden laufend begrenzt. Einen eigenen „Datenbank aufräumen“-Knopf gibt es deshalb nicht.

Für Sonderfälle stehen unter Einstellungen → Erweitert E-Mail-Inhalte reparieren und E-Mail-Threads neu aufbauen bereit.

Bleibt es langsam, hilft dem Support die Angabe, welcher Handgriff trödelt: das Umschalten zwischen Ordnern, das Öffnen einzelner Mails, die Suche, der Start? Zusammen mit den Protokollen ist die Ursache damit meist schnell gefunden: Mit eingeschalteter Debug-Protokollierung schreiben viele Abläufe ihre Dauer dort hinein. Schalte sie danach wieder aus.